Flaschengärung
auch: traditionelle Methode, Champagner-Methode, méthode traditionnelle
Bei der Flaschengärung entsteht die Kohlensäure des Schaumweins durch eine zweite Gärung direkt in der Flasche – die hochwertigste Methode.
Steckbrief
- Zweite Gärung
- In der Flasche
- Ergebnis
- Feine, anhaltende Perlage
- Reifung
- Auf der Hefe, Brioche-Aromen
- Alternative
- Tankgärung (z. B. Prosecco)
Die klassische Art, Schaumwein zu erzeugen, ist die Flaschengärung – bei Champagner «méthode traditionnelle» genannt. Dem fertigen Grundwein werden Hefe und etwas Zucker zugesetzt und die Flasche wird verschlossen. In ihr läuft eine zweite Gärung ab, deren Kohlensäure nicht entweichen kann und sich im Wein bindet. So entsteht die feine, anhaltende Perlage.
Danach reift der Wein monate- bis jahrelang auf der abgestorbenen Hefe (dem «Depot»), was Aromen von Brioche, Gebäck und Nuss bringt. Zum Schluss wird die Hefe im Flaschenhals gesammelt, gefroren und herausgeschossen (Degorgieren), bevor die Flasche endgültig verkorkt wird.
Die einfachere und günstigere Alternative ist die Tankgärung, bei der die zweite Gärung in grossen Drucktanks stattfindet – typisch für Prosecco.
Im Alltag
Steht «traditionelle Flaschengärung» oder «méthode traditionnelle» auf dem Etikett, hältst du einen aufwendig gemachten Schaumwein in der Hand – ideal für besondere Anlässe.
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