Champagner
auch: Champagne, Champagner-Methode
Der berühmteste Schaumwein der Welt – nur aus der Champagne, in klassischer Flaschengärung, fein und hefig.
Steckbrief
- Herkunft
- Champagne (Frankreich)
- Methode
- Flaschengärung (méthode trad.)
- Rebsorten
- Chardonnay, Pinot Noir, Pinot Meunier
- Stil
- Fein, hefig, hohe Säure
- Trinktemperatur
- 6–8 °C
Geschmacksprofil
- Körper
- Säure
- Süsse
- Alkohol
Champagner darf sich nur nennen, was aus der französischen Region Champagne stammt und nach der méthode traditionnelle entsteht: Die zweite Gärung läuft in der Flasche ab, danach reift der Wein lange auf der Hefe. Genau das gibt ihm seine feine, anhaltende Perlage und die typischen Aromen von Brioche, Briochegebäck, Nuss und reifem Apfel.
Drei Rebsorten prägen ihn: Chardonnay (Eleganz, Zitrus), Pinot Noir (Körper, Struktur) und Pinot Meunier (Frucht, Geschmeidigkeit). «Blanc de Blancs» ist reiner Chardonnay, «Blanc de Noirs» stammt nur aus roten Sorten – die Farbe bleibt durch schonendes Pressen hell.
Champagner ist der Premium-Massstab und entsprechend teuer. Für den Alltag sind Crémant oder Cava oft die kluge, viel günstigere Alternative mit derselben Herstellungsmethode.
Im Alltag
Für besondere Momente. Wer den Stil mag, aber weniger ausgeben will, greift zu Crémant oder Cava – gleiche Methode, kleinerer Preis. Bei 6–8 °C servieren.