Rosé
auch: Roséwein
Zartrosa Wein aus roten Trauben mit kurzem Schalenkontakt: frisch, fruchtig und meist trocken – der Sommerwein schlechthin.
Steckbrief
- Herkunft
- Rote Trauben, kurzer Schalenkontakt
- Geschmack
- Meist trocken, fruchtig, frisch
- Trinktemperatur
- 8–10 °C
- Passt zu
- Grilliertes, Apéro, mediterrane Küche
Geschmacksprofil
- Körper
- Säure
- Tannin
- Süsse
- Alkohol
Rosé liegt geschmacklich zwischen Weiss- und Rotwein, ist aber ein eigener Stil mit eigenem Charakter. Durch den nur kurzen Kontakt des Safts mit den roten Schalen bekommt er seine Farbe von blassem Lachston bis kräftigem Pink sowie etwas mehr Beerenaroma als ein Weisswein, aber kaum Tannin.
Die meisten guten Roséweine sind trocken und betonen Frische und Frucht: rote Beeren, Melone, Zitrus, manchmal eine florale Note. Die hellen, eleganten Provence-Rosés sind das stilbildende Vorbild, doch auch Schweizer Rosés – etwa aus Pinot Noir – sind beliebt. Eine Schweizer Spezialität ist die Œil-de-Perdrix, ein Rosé aus Pinot Noir.
Rosé ist ein geselliger Allrounder für warme Tage und vielseitig am Tisch.
Im Alltag
Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren. Rosé ist der flexible Begleiter zur Grillplatte, zu mediterraner Küche und zum Apéro – und die Farbe verrät nichts über die Süsse.